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		<title>Meldungen vom Naturschutzzentrum Kleve</title>
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			<title>Meldungen vom Naturschutzzentrum Kleve</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 11 Jan 2012 15:40:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Kurzfristig Stelle für ein &quot;Freiwilliges Ökologisches Jahr&quot; zu besetzen</title>
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			<description>Am Naturschutzzentrum ist ein Platz für das &quot;Freiwillige Ökologische Jahr&quot; frei geworden.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Zum 1. Februar kann eine Stelle für 6 Monate im &quot;Freiwilligen Ökologischen Jahr&quot; neu angeboten werden. Wir bieten ein spannendes Tätigkeitsfeld im Naturschutzbereich zu dem z.B. die Mitarbeit im Artenschutzprojekt Trauerseeschwalbe gehört. Weitere interessante Aufgaben sind das Kontrollieren und Reparieren von Steinkauzröhren, die Teilnahme an Rastvogelzählungen, Messungen von Gewässer- und Grundwasserpegeln, die Teilnahme an Exkursionen und Führungen für Schulklassen, das Arbeiten mit geografischen Informationssystemen, Pflegemaßnahmen in den Naturschutzgebieten, Kontrolle von Fledermauskästen und -schlafpätzen und und und....</p>
<p class="bodytext">Des Weiteren besteht die Möglichkeit im Naturschutzzentrum in einer Dienstwohnung  zu wohnen. Außerdem gibt es eine Vergütung von 257 € pro Monat. </p>
<p class="bodytext">Der Bewerber oder die Bewerberin sollte einen Sekundarstufe 1-Schulabschluss aufweisen können (Abiturienten sind von der Besetzung ausgeschlossen). Ein Füherschein wäre ebenfalls wünschenswert, ist aber keine Voraussetzung.</p>
<p class="bodytext">Interessenten bewerben sich bitte bis zum 21.1.2012 direkt beim Naturschutzzentrum. Die Bewerbungsunterlagen finden Sie auf der <a href="http://www.foej.lvr.de/was+ist+das/" target="_blank" class="external-link-new-window" >Seite des Landschaftsverbands Rheinland </a>. Dort finden sich auch weitere Informationen wie auch auf <a href="FOEJ.108.0.html" target="_self" class="internal-link" >unserer Homepage</a>. <br />Bewerbungen können auch per <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,kphqBpb/mngxg0fg');" class="mail" >e-mail</a> eingesandt werden. Rückfragen können Sie auch gerne per Telefon 02851/96 33 0 oder 96 33 32 (Durchwahl Achim Vossmeyer) stellen.<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Sonstiges</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 15:40:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Auwaldpflanzung geht weiter!</title>
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			<description>Nach der Pappelfällung am Bienener Altrhein geht die Auwaldpflanzung Schritt für Schritt voran....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Nach der Pappelfällung am Bienener Altrhein geht die Auwaldpflanzung Schritt für Schritt voran. Mitarbeiter des Naturschutzzentrums haben Anfang Januar 25 Silberweiden gepflanzt. Dabei wurden Setzruten von 3-4 m Länge verwandt, die wir bei diesjährigen Kopfbaumpflegemaßnahmen gewonnen haben. So ist sichergestellt, dass nur autochthones - also gebietsheimisches Material angepflanzt wird. Ziel  ist es, die Auwaldentwicklung am Bienener Altrhein deutlich voranzutreiben.</p>]]></content:encoded>
			<category>Sonstiges</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 09:55:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Frohe Weihnachten und ein gutes, neues Jahr!</title>
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			<description>Nach einem turbulenten Jahr mit Licht und Schatten wünschen wir Ihnen allen ein  frohes...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Nach einem turbulenten Jahr mit Licht und Schatten wünschen wir Ihnen allen ein  frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2012. Wir möchten  uns auf diesem Weg zudem nochmals bei allen MitgliederInnen,  FörderInnen, PatInnen und SpenderInnen für ihre Unterstützung unserer  Arbeit bedanken. Ebenso gilt unser Dank allen Kooperations- und  Projektpartnern und unseren freiwilligen Helferinnen und Helfern. Wir  freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit im Jahr 2012!</p>]]></content:encoded>
			<category>Sonstiges</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 24 Dec 2011 07:40:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Das neue Jahresprogramm 2012 ist fertiggestellt</title>
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			<description>Spannende Naturerlebnisse für jedermann, bietet das Programm des Naturschutzzentrums im Kreis Kleve...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Spannende Naturerlebnisse für jedermann, bietet das Programm des Naturschutzzentrums im Kreis Kleve auch wieder für das Jahr 2012. „Wir haben uns wie immer bemüht ein interessantes und abwechslungsreiches Angebot zusammen zu stellen“ so Melanie Teske vom Naturschutzzentrum im Kreis Kleve. „Egal, ob Sie mit dem Schiff einen Ausflug zu den Wildgänsen machen oder im Frühjahr mit dem Fahrrad zur Vogelhochzeit am Niederrhein aufbrechen, spannend wird es in jedem Fall, denn draußen in der Natur gibt es immer etwas zu entdecken.“ &nbsp;</p>
<p class="bodytext">Das Jahresprogramm für 2012 ist fertiggestellt und kann <a href="fileadmin/dokumente/Sonstige/Programm_2012_klein.pdf" target="_blank" class="download" >hier</a> heruntergeladen werden. Ab Mitte Januar wird es außerdem in vielen öffentlichen Einrichtungen im gesamten Kreis Kleve ausliegen. Bei Bedarf kann man das Programm auch bestellen, ein Anruf genügt (Tel. 02851/9633-0). </p>
<p class="bodytext">Übrigens haben die Mitarbeiter des Naturschutzzentrums eine Reihe informativer Flyer zu den unterschiedlichen Naturschutzthemen des Zentrums erstellt. Zum Beispiel zu den arktischen Wildgänsen, und wie man diese am besten beobachtet. Weitere Themen sind u.a. der Steinkauz, die Trauerseeschwalbe, Wildbienen und Fledermäuse. Auch diese Flyer können beim Naturschutzzentrum telefonisch oder per Mail bestellt werden oder <a href="Infomaterial.54.0.html" target="_self" class="internal-link" >hier online</a> abgerufen werden.</p>]]></content:encoded>
			<category>Sonstiges</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 14:13:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Seltene Wanderfische im Niederrhein gefangen!  </title>
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			<description>Ein Erfolg der Wiederansiedlung des Nordseeschnäpels!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">In der letzten Woche wurden im Niederrhein bei Grieth mehrere Nordseeschnäpel durch den Rheinfischer Rudi Hell in seinem Aalschokker gefangen. Nach Auskunft des wissenschaftlichen Projektbetreuers Dr. Jost Borcherding von der Universität zu Köln (Ökologische Forschungsstation in Rees-Grietherbusch) befinden sich die rund 50 cm großen und sehr gut genährten Tiere mit großer Wahrscheinlichkeit auf der Wanderung zu ihren Laichplätzen am Niederrhein. Als anadrome Wanderfische ziehen die Nordseeschnäpel im frühen Winter die großen Flüsse hinauf, um hier in langsam fließenden Bereichen mit sandig-kiesigen Uferstrukturen zu laichen. Die Larven schlüpfen dann im Februar/März aus den Eiern und werden mit der Strömung Richtung Rheindelta verdriftet. Schon als wenige Zentimeter großer Jungfisch versucht der Nordseeschnäpel das Meer zu erreichen, bevor er schließlich als 3-4 jähriger und geschlechtsreifer Fisch, wie nun aktuell im Rhein, zum Laichen wieder die Flüsse hinaufzieht. Und klar dürfte dabei sein, wenn der Fischer in seinem Netz einen Nordseeschnäpel fängt, dann sind aktuell vermutlich 100 andere am Netz vorbeigeschwommen.</p>
<p class="bodytext">Somit wären die aktuellen Fänge ein weiterer, erfolgreicher Meilenstein für die Wiederansiedlung des Nordseeschnäpels im Rhein. Das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen unterstützt die Wiederansiedlung des Nordseeschnäpels im Rahmen des Wanderfischprogramms, einer seit den 40iger Jahren im Rhein und seinen Nebenflüssen ausgestorbenen Wanderfischart. In diesem Programm wurden unter fachlicher Begleitung der Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten NRW und in Kooperation mit der Rheinfischereigenossenschaft NRW und dem Rheinischen Fischereiverband von 1880 e.V. zwischen1996 und 2006 juvenile Nordseeschnäpel in großer Zahl im Niederrhein ausgesetzt. Die jetzt gefangenen Fische sind somit der lebende Beweis, dass die Investitionen zur Wiederansiedlung des Nordseeschnäpels in nordrhein-westfälische Flüssen den gewünschten Erfolg erzielt haben, nämlich die Rückkehr der Nordseeschnäpel in den Rhein zu ermöglichen.</p>
<p class="bodytext">Quelle: Dr. Jost Borcherding und Pressemitteilung des LANUV</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Fachinformation</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 09:37:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kopfbaumpflege im NSG Grietherorter Altrhein</title>
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			<description>Das Naturschutzzentrum im Kreis Kleve schneidet auch dieses Jahr wieder Kopfbäume in verschiedenen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Das Naturschutzzentrum im Kreis Kleve schneidet auch dieses Jahr wieder Kopfbäume in verschiedenen Naturschutzgebieten. Aktuell waren im Dezember vier Kopfbäume im NSG Grietherorter Altrhein an der Reihe. Die Bäume wurden von uns bereits 1998 gepflanzt und werden seitdem alle 4-5 Jahre geschnitten..</p>
<p class="bodytext">Mit Hilfe zahlreicher ehrenamtlicher Helfer ging die Pflege und das Verbrennen des Schnittguts zügig von der Hand. Aus den dicksten Ästen wurden neue Setzstangen für weitere Pflanzungen gewonnen. Hierbei verwenden wir gerne Äste männlicher Weiden, da ihr Pollen eine wichtige Nahrung für die Brut von Wildbienen und Hummeln ist.</p>]]></content:encoded>
			<category>Sonstiges</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 15:44:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Das Naturschutzzentrum pflanzt Schwarzpappeln am Bienener Altrhein</title>
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			<description>Bereits im Oktober wurden die Hybridpappeln am Bienener Altrhein gefällt, da diese seit Jahrzehnten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Bereits im Oktober wurden die Hybridpappeln am Bienener Altrhein gefällt, da diese seit Jahrzehnten durch ihre enorme Wurzelkonkurrenz die Ansiedlung von Baumarten der Auwälder unterbunden haben. Am Freitag den 11.11. haben Mitarbeiter des Naturschutzzentrums nun mit der Inititialpflanzung von Baumarten der natürlichen Auwälder begonnen. Ziel ist es, die Auwaldentwicklung hier deutlich voranzutreiben.&nbsp; Unser FÖJler Florian Thelen sowie der Praktikant Tobias Elskamp und&nbsp;die Schülerpraktikantin Pauline Voß halfen tatkräftig mit, in einem ersten Schritt 14 Schwarzpappeln zu pflanzen. In den nächsten Wochen werden weitere Pflanzungen mit Stieleichen, Eschen und Flatterulmen folgen.</p>]]></content:encoded>
			<category>Sonstiges</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 07:30:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Teichrenaturierung im NSG Veengraben!</title>
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			<description>Im NSG Veengraben wurden am 7. und 8. November zwei ehemalige Angelteiche renaturiert. Mit schwerem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Im NSG Veengraben wurden am 7. und 8. November zwei ehemalige Angelteiche renaturiert. Mit schwerem Gerät wurden die Steilufer abgeflacht und ausgedehnte Wechselwasserzonen geschaffen - auch wurde der Damm zwischen den beiden Gewässern so weit abgetragen, dass diese nun bei höheren Wasserständen in Verbindung stehen. Ziel ist es, dass sich sowohl eine gut ausgeprägte Unterwasser- als auch Ufervegetation entwickelt. Schwimmblattpflanzen, Röhrichtpflanzen sowie  feuchte Hochstaudenfluren bieten einer Fülle von Tieren einen wertvollen Lebensraum. So profitieren u.a. Libellen, Kleinkrebse, Frösche, Molche und Fische von der aktuell durchgeführten Maßnahme.</p>]]></content:encoded>
			<category>Sonstiges</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 16:46:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Pflegemaßnahme in der Knauheide!</title>
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			<description>Turnusgemäß wurde Ende Oktober die Entkusselung des Heiderestes im NSG Knauheide durchgeführt. Bei...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Turnusgemäß wurde Ende Oktober die Entkusselung des Heiderestes im NSG Knauheide durchgeführt. Bei dieser Maßnahme werden aufkommende Gehölze (allen voran die Amerikanische Traubenkirsche) abgeschnitten und beseitigt, damit die Heidevegetation aus Besenheide (Calluna vulgaris) und dem stark gefährdeten Englischen Ginster (Genista anglica) möglichst wenig beschattet wird. Die volle Besonnung wirkt sich auch günstig aus auf Waldeidechsen und Blindschleichen, die den Heiderest bevorzugt besiedeln. </p>]]></content:encoded>
			<category>Sonstiges</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 06:58:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der Fall der Pappeln</title>
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			<description>Am Bienener Altrhein wurden in der vergangenen Woche Hybrid-Pappeln gefällt, um der natürlichen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Nicht immer ist Naturschutz auf den ersten Blick auch als solcher zu erkennen. So, wie im Fall der Pappelfällungen am Bienener Altrhein. Denn dort wurden in der letzten Woche rund 100 Pappeln mit ausdrücklicher Zustimmung des Naturschutzzentrums abgesägt. Sicher ist es für Viele unverständlich, warum Naturschützer explizit mit der Fällung von rund 100 Bäumen einverstanden sind, ja diese Fällung sogar schon seit Jahren in einem Konzept vorgesehen war. </p>
<p class="bodytext">Und dennoch ist diese Maßnahme wichtig für den Naturschutz am Bienener Altrhein. Dieser ist nämlich einer der letzten Altarme am Unteren Niederrhein und weist in einzigartiger Weise die typische Zonierung eines Altgewässers auf. Von der freien Wasserfläche über Schwimmblatt- und Röhrichtzonen bis hin zur Weichholzaue oder auch Auwald genannt, &nbsp;kann man hier eine Biotopausstattung vorfinden, wie dies nur noch selten der Fall ist. </p>
<p class="bodytext">Die Pappeln am Altrheinufer &nbsp;sind allerdings Hybrid-Pappeln, die eigens für die Holzproduktion &nbsp;gezüchtet wurden. Sie wurden insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg vielerorts am Niederrhein gepflanzt, um schnell wachsendes Holz zu gewinnen. Anders als die heimische und selten gewordene&nbsp; Schwarz-Pappel gehören diese Hybrid-Pappeln ursprünglich nicht in unsere Region. Am Bienener Altrhein haben die Konkurrenzstarken&nbsp; Hybrid-Pappeln eine natürliche Auwaldentwicklung jahrzehntelang unterbunden. Im Unterwuchs der wachsen überwiegend Brennnesseln und Kratzbeeren.&nbsp; &nbsp;<br /> Mit dem Fällen der Hybrid-Pappeln soll also kein Auwald vernichtet werden. Es geht vielmehr darum, Platz zu schaffen und den hier im Auwald natürlich vorkommenden Arten Ansiedlungsmöglichkeiten &nbsp;zu geben. Die Entwicklung eines baumartenreichen Auwaldes soll in Kürze durch Initialpflanzungen von Schwarz-Pappeln, Stieleichen und Eschen in kleinen Gruppen Vorschub geleistet werden. Einzelbäume von Feldahorn, Flatterulme, Vogelkirsche Holzbirne werden ebenfalls beigemischt, weil sie zur natürlichen Artenkombination von Auenwäldern gehören. </p>
<p class="bodytext">Auf diese Weise wird auch der gefährdeten Schwarz-Pappel wieder Raum gegeben, denn in Deutschland wird die Schwarz-Pappel in den Roten Listen bundesweit als &quot;gefährdet&quot; eingestuft. Nur rund 500 Individuen konnten im Jahr 2006 in NRW gezählt werden. Ursachen hierfür sind einerseits die Vernichtung des natürlichen Lebensraums (natürliche Flussauen werden immer seltener) und andererseits die Konkurrenz, durch die vom Menschen angepflanzte Hybrid-Pappel.</p>
<p class="bodytext">So ist es vielleicht für manch einen, der die Fällung der Pappeln am Bienener Altrhein als einen Verlust von identitätsstiftenden Landschaftselementen sieht, ein Trost, dass sich in wenigen Jahrzenten erneut majestätische Pappeln in der Aue erheben werden. Dann allerdings genetisch unverfälschte Schwarz-Pappeln.</p>]]></content:encoded>
			<category>Sonstiges</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 15:29:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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